Keine Emanzipation in Animationsstreifen?
Robert W. Butler hat sich in seinem Artikel eine interessante Frage gestellt: Wieso sind die Helden in den erfolgreichen Animationsstreifen der letzten Jahre beinahe allesamt männlich?
Abgesehen von den Frauen in Incredibles haben Frauen in computergenerierten Filmen bestenfalls unterstützende Rollen, um den männlichen Held voll zur Geltung zu bringen. Selbst Chicken Little, eigentlich eine Henne, wurde von Disney zum Huhn umfunktioniert.
Butler findet die Erklärung für dieses Phänomen in den Erfolgen der letzten Disney-Zeichentrickfilme. Und er liefert Zahlen:
Heldinnen:
“Die Schöne und das Biest” (’91): 145 Mio. Dollar
“Pocahontas” (’96): 141 Mio. Dollar
“Mulan” (’98): 120 Mio. Dollar
Helden
“Aladdin” (’92): 216 Mio. Dollar
“König der Löwen” (’94): 312 Mio. Dollar
“Tarzan” (’99): 199 Mio. Dollar
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